Pursahs Thomasevangelium Spruch 48

J. sprach: Wenn zwei in einem Haus Frieden miteinander schließen, werden Sie zum Berg sagen: "Komm her!", und er wird kommen.
Dieser Satz bedarf kaum eines Kommentars. Überall wo ein Gedanke der Trennung aufgegeben wird, wird die Macht der Einheit sichtbar, die kein Gegenteil hat. Frieden schließen meint hier nicht den Schein-Frieden, der in dieser Welt so häufig angeboten wird. Frieden entsteht nicht durch Verhandlungen und Kompromisse. Frieden entsteht aus der Erkenntnis der Einheit, die nicht angreifbar oder verhandelbar ist. Der Kurs beginnt mit den folgenden Sätzen:"Nichts Wirkliches kann bedroht werden. Nichts Unwirkliches existiert. Hierin liegt der Frieden Gottes." Der Frieden Gottes liegt darin, Unwirkliches nicht für das Wirkliche zu halten. Konkret: Die Welt der Formen, die wir zu erleben scheinen, hat nichts mit der Wirklichkeit, mit Gott zu tun. Das was wir als der Sohn Gottes sind, hat nichts mit der scheinbaren Person in dieser Welt zu tun, für die wir uns halten. Jesus zeigt einfach, der Weg sich an die Einheit zu erinnern, führt über den oder das scheinbar "Andere", denn der "Andere" ist nur ein Symbol der Trennung, welches wir selbst erfunden haben. Vergebung erkennt einfach an, dass diese scheinbare Trennung in mich und andere nie passiert ist.
Es geht auch nicht darum Frieden zu schließen um Berge versetzen zu können. Dies ist nur der verrückte Gedanke in eine Welt zu investieren, die ich gerade als illusionär durchschaut habe.
Willst du Krieg oder Frieden?, ist die Frage, die wir in jeder Beziehung stellen können. Und es ist ein großer Fortschritt zu beobachten, wie wir ständig Krieg wählen. Wer dazu noch bereit ist sich für diese verrückte Wahl zu vergeben, entfernt sich langsam aber sicher aus der Fesselung an das Denksystem des Ego.