Pursahs Thomasevangelium Spruch 23

Ich werde euch auswählen, einer unter tausend und zwei unter zehntausend, und sie werden als ein Einziger darstehen.
Ein wunderbarer Satz. Er enthält Jesus komplette Lehre der Nichtzweiheit. Im Kurs steht ein ähnlicher Satz mit gleicher Bedeutung:"Alle sind auserwählt, wenige wählen zu hören."
Jesus spricht hier das Thema der Bereitwilligkeit an. Sind wir bereit unsere Wahrnehmung korrigieren zu lassen?  Nur um Bereitwilligkeit geht es dabei. Die Korrektur ist nicht unsere Aufgabe. Dies ist Sache des Heiligen Geistes. Unsere derzeitige Wahrnehmung besteht darin zu glauben, wir seien ein kleiner Geist der in einem Körper feststeckt. Mit der Veränderung der Form, also wenn dieser Körper verschwindet, was wir Tod nennen, wäre auch das Leben des Geistes zu Ende. Was aber wäre wenn dieser Körper, wie jede andere Form, nur eine Idee in unserem Verstand ist. Und dieser Verstand nur eine Idee im Bewusstsein ist, und mit Bewusstsein ist hier einfach die Erfahrung des "ich bin" gemeint. Und auch wenn uns das "ich bin" nicht bewusst ist, bleibt doch noch Gewahrsein in dem "ich bin" stattfinden kann.  
Dieses Gewahrsein, nicht als Wort sondern als Erfahrung, nennt Jesus den Vater. Und er stellt fest:"Der Vater und ich sind eins". Dieses Erkennen ist ständig gegenwärtig für alle die bereit sind es zuzulassen. Es ist das Erkennen, dass es immer nur Einen gegeben hat. Die Idee von unterschiedlichen Geistern in unterschiedlichen Körpern ist nur ein illusionäres, verrücktes Konzept des Verstandes. Und dieser Eine, der wir letztlich alle sind, wählt aus zu erkennen der Eine zu sein. Dabei stellt er fest, dass es natürlich immer so gewesen ist. Das was Gott als Eins erschaffen hat kann nicht in zwei verändert werden.