Pursahs Thomasevangelium Spruch 9

J sprach: Seht, der Sämannn ging hinaus, nahm eine Handvoll Samen und verstreute sie. Einige fielen auf den Weg, und die Vögel kamen und  fraßen sie. Andere vielen auf die Steine, und sie schlugen keine Wurzeln und aus ihnen wurde kein Korn. Andere fielen auf die Dornen, und diese erstickten die Samen und die Würmer fraßen sie. Wieder andere fielen auf gute Erde, und sie lieferten eine gute Ernte; sie brachten 60 je Maß und 120 je Maß.
Was ist die gute Erde? Es geht hier um die Bereitwilligkeit. Die Samen in diesem Bild sind die Gedanken der Erlösung. Auf welchen Boden fallen diese Gedanken. Die Frage ist nicht was sollen wir glauben? Die Frage ist woran willst du glauben? Willst du glauben, dass Gott eine dualistische Welt erschaffen hat? Müsste er dann nicht genauso verrückt sein wie du und ich? Oder könnte es sein,     dass unsere Wahrnehmung und Deutung der Welt völlig an der Wirklichkeit vorbeigeht?  Könnte es sein, dass unser Verstand eine Welt der Trennung wahrnimmt, die gar nicht vorhanden ist. Im Kurs heißt es:"Biete dem Heligen Geist nur deine Bereitwilligkeit an, dich zu erinnern, denn Er  bewahrt die Erkenntnis Gottes und deiner selbst für dich auf und warte darauf, dass du sie annimmst."
Die Bereitwilligkeit anzunehmen ist die Größe, die unser Erkenntnisvermögen begrenzt. Die Bereitwilligkeit ist die Größe auf die wir Einfluss haben.  Deshalb ist die Ernte manchmal 60 je Maß, und manchmal 120 je Maß .