Pursahs Thomasevangelium Spruch 8

J. sprach: Ein kluger Fischer warf sein Netz ins Meer. Als er es herauszog, war es voll kleiner Fische. Darunter fand er einen großen, guten Fisch. Er warf alle kleinen Fische ins Meer zurück und wählte den großen Fisch. Jeder hier, der zwei gute Ohren hat, der höre.
So sieht unser Leben auf diesem Planeten aus. Wir fischen lauter kleine Fische. Das heißt wir beschäftigen uns ständig mit unseren kleinen Problemen und vergänglichen Freuden, die das sogenannte Leben hier mit sich bringt. Wo ist der dicke Fisch? Wo ist das wirkliche Problem? Wir merken nicht, dass jedes gelöste Problem ein weiteres mit sich bringt, dass jeder erfüllte Wunsch einen neuen gebiert. 
Der Witz an der Sache ist: Das ich das ständig Probleme kreiert und sich an deren scheinbaren Lösungen erfreut, hat nie existiert. Die Probleme dienen lediglich dazu die Person wirklich zu machen, die Idee der Trennung wirklich erscheinen zu lassen.
Der große Fisch, von dem Jesus spricht, ist der Gedanke, dassTrennung nie stattgefunden hat und nie stattfinden kann. Die Einheit, Gott, hat kein Gegenteil. Der Gedanke dass wir als getrennte kleine Menschlein herumlaufen, die in Körpern gefangen sind, ist nur eine verrückte Idee ohne jede Wirklichkeit. Trotzdem diese verrückte Idee der Trennung die Ursache unseres Leidens ist, sind wir regelrecht vernarrt in sie. Wollen wir den Gedanken dass Trennung unmöglich ist hören?
Wer gute Ohren hat der höre...