Pursahs Thomasevangelium Spruch 5

Erkenne, was vor deinem Angesicht ist, und was dir verborgen ist, wird dir enthüllt. Denn es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird.
Es ist unsere größte Täuschung, zu glauben, die Wahrheit wäre vor uns verborgen. Es gibt das berühmte Bibel Zitat:"Viele sind berufen, aber wenige auserwählt". Jesus korrigiert dieses Bibelzitat im "Kurs in Wundern" folgendermaßen:"Alle sind berufen, wenige wählen zu hören." 
Wir benehmen uns wie Menschen, die die Augen schließen, und sich dann beschweren dass sie blind sind. Wir verleugnen die Liebe Gottes, die wir sind, weil wir Angst vor ihr haben. Diese Verleugnung ist uns nicht bewusst. Sie bewusst zu machen, ist Sinn und Zweck der Geistesschulung, wie sie das Thomas Evangelium oder der Kurs anbieten.
Vor unseren Augen liegt eine Welt der Form und der Dualität, die wir als real wahrnehmen. Jesus bittet uns lediglich zu überprüfen wie verrückt diese Annahme ist. Es geht hier nicht darum die Welt der Form zu leugnen, es geht darum unsere Wertschätzung für diese Welt zu überprüfen. Warum sollten wir als geistige Wesen eine Welt der Form wertschätzen? 
Yogi Bhajan drückte es so aus:"Solange du existierst, existiert Gott nicht. Wenn du nicht existierst, dann ist Gott". Einheit ist durch die Welt der Illusion verdeckt, mehr nicht. Das was wir zu sehen meinen, ist das Ganze, verkleidet als Trennung. Geistesschulung bedeutet ehrlich hinzuschauen und offen für die Korrektur zu sein. Illusionen werden der Wahrheit zur Korrektur übergeben.